Der Fehlerspeicher ist ein digitaler Datenspeicher innerhalb der elektronischen Steuergeräte eines modernen Kraftfahrzeugs. Er registriert und sichert permanent technische Defekte, Fehlfunktionen und unplausible Sensorwerte der Fahrzeugelektronik.
Kernfunktionen und Merkmale
- Dauerhafte Speicherung: Das System sichert Fehlermeldungen nichtflüchtig (meist auf EEPROMs), damit sie auch nach dem Ausschalten der Zündung erhalten bleiben.
- Dezentrale Struktur: Jedes Steuergerät (in diesem Fall das BMS) besitzt einen eigenen, unabhängigen Fehlerspeicher.
- Unterscheidung der Fehlerart: Das System teilt Fehler in statische (dauerhaft präsente Defekte) und sporadische (nur zeitweise auftretende Störungen) Probleme ein.
- Zusatzdaten (Freeze Frames): Neben dem eigentlichen Fehlercode (DTC) werden meist wichtige Betriebszustände zum Zeitpunkt des Fehlers festgehalten. Bei batterien ist das meist Spannung, Strom und Temperatur.
- Schnittstelle: Über eine Schnittstelle können die Daten auslesen werden. Bei Super B ist - je nach Modell - per Bluetooth oder CAN-Bus möglich.


